20.02.12
Die Täuschung eines Arbeitnehmers im Bewerbungsverfahren kann zu einer Anfechtung des Arbeitsvertrags durch den Arbeitgeber führen. So hat es jetzt das Hessische Landesarbeitsgericht entschieden (21.9.2011, 8 Sa 109/11). Das war geschehen: Ein Arbeitnehmer schloss einen Arbeitsvertrag, in dem ausdrücklich eine Beschäftigung in Nacht- und Wechselschicht vorgesehen war.
mehr Änderung von Arbeitsbedingungen, 30.01.12
Mobbing von Arbeitnehmern sollten Arbeitgeber nicht auf die leichte Schulter nehmen. Andernfalls können Arbeitgeber schnell hohen Schadenersatzforderungen ausgeliefert sein. Anhand eines aktuellen Urteils des Landesarbeitsgerichts Hamm lässt sich gut ersehen, welche Risiken in diesen Verfahren liegen, aber auch, woran die meisten Verfahren scheitern (Urteil vom 19.01.2012, Az.: 11 Sa 722/10).
mehrÄnderung von Arbeitsbedingungen Änderung von Arbeitsbedingungen, 25.01.12
Üben Sie keinen Druck auf Ihre Arbeitnehmer zu einem Krankenkassenwechsel aus. Das ist schnell wettbewerbswidrig. Und eigenmächtiges Verhalten Ihrer Angestellten muss sich der Arbeitgeber zurechnen lassen.
mehrÄnderung von Arbeitsbedingungen 23.01.12
Bei Bewerbungsverfahren laufen Arbeitgeber schnell in die Falle des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Diskriminierungen können zu hohen Schadensersatzansprüchen führen. Für die Bewerber ist es aber nicht immer einfach, eine Diskriminierung nachzuweisen. Deshalb haben schon mehrfach abgelehnte Bewerber Auskunft vom Arbeitgeber verlangt.
mehr 20.01.12
Künftig wird es für Betriebe eine neue Möglichkeiten geben, Fachkräfte zu rekrutieren. Ab dem 1.4.2012 tritt ein Anerkennungsgesetz in Kraft. Dann können ausländische Arbeitnehmer ihre Ausbildung nach einheitlichen Kriterien in einem einheitlichen Verfahren beurteilen lassen. Sie haben darauf sogar einen Rechtsanspruch.
mehr Kündigung, 24.10.11
Vermeiden Sie jetzt hohe Entschädigungszahlungen. Das Bundesarbeitsgericht hat eine weitere Tür für Entschädigungsansprüche nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz aufgestoßen. Und das geht Sie alle unmittelbar an!
mehrKündigung 30.09.11
Ein Unternehmen hatte in einer Stellenanzeige einen „Geschäftsführer gesucht“. In 2 Zeitungsanzeigen wurde diese nicht geschlechtsneutrale Bezeichnung veröffentlicht. Darauf bewarb sich eine Rechtsanwältin, die jedoch tatsächlich nicht eingestellt wurde. Die Rechtsanwältin klagte sodann aufgrund des Benachteiligungsverbots des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes auf eine Entschädigungszahlung von 25.000 €. Das Oberlandesgericht Karlsruhe (13.9.2011, 17 U 99/10) sprach ihr immerhin 13.000 € zu.
mehr 20.07.11
Eine Arbeitnehmerin hatte bei ihrer Einstellung die Frage nach einer Schwerbehinderung verneint. Tatsächlich war sie jedoch bereits seit ca. 10 Jahren schwerbehindert. Erst als der Arbeitgeber ihr nahelegt, gegen Zahlung einer Abfindung aus dem Arbeitsverhältnis auszuscheiden, informierte sie ihn über ihre Schwerbehinderung.
mehr 27.06.11
Unpünktlichkeit, übertriebene Selbstdarstellung und mehr. Diese Bewerber nerven bei Vorstellungsgesprächen besonders.
Bewerber und Bewerbungsgespräche können ganz schön nerven. Kennen Sie das auch? Jetzt hat das Internetportal kalaydo.de eine Umfrage veröffentlicht. Danach fühlen sich Personalverantwortliche in Vorstellungsgesprächen häufig genervt.
mehr 17.03.11
Seit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) müssen Sie immer häufiger mit Diskriminierungsklagen abgelehnter Bewerber rechnen. Ein Ausweg könnte hier die anonyme Bewerbung sein.
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