26.12.11
Im Arbeitsrecht kommt es häufig auf Schwellenwerte an. So beispielsweise auch, wenn Sie die Zahl der freizustellenden Betriebsratsmitglieder in Ihrem Unternehmen berechnen wollen. Geregelt ist dies in § 38 BetrVG. Zwischen 200 und 500 Arbeitnehmern ist ein Betriebsratsmitglied freizustellen, zwischen 501 und 900 Arbeitnehmern 2 Mitglieder, zwischen 501 und 1.500 Arbeitnehmern 3 Mitglieder und so weiter. Eine Grenze nach oben kennt das Gesetz nicht.
mehr 21.12.11
Das Bundesarbeitsgericht hat die Kampfparität zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zugunsten der Arbeitgeber wieder hergestellt. Streikbrecher dürfen leichter eingesetzt werden. Der Betriebsrat bleibt außen vor.
mehr 19.12.11
Ein aktueller Fall des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg (9.9.2011, 17 Sa 16/11) lässt aufhorchen: Eine Arbeitnehmerin soll kurz vor der allerersten Betriebsratssitzung auf ihrem Handy angerufen worden sein. Daraufhin verließ sie den Sitzungsraum. Als sie zurückkam, soll die Handyverbindung noch bestanden haben und sie somit versucht haben, die Sitzung nach außen zu übertragen.
mehr Befristeter Arbeitsvertrag, 16.11.11
Haben Sie in Ihrem Betrieb auch befristet beschäftigte Betriebsratsmitglieder? Dann sollten Sie stets prüfen, ob Sie verpflichtet sind, diese Arbeitnehmer in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu übernehmen.
mehrBefristeter Arbeitsvertrag Kündigung, 21.10.11
Der Europäische Betriebsrat wird immer wichtiger. Regelungen dazu finden sich in Deutschland im Europäischen Betriebsrätegesetz (EBRG). Er wird in Unternehmen errichtet, die in der EU mit mindestens 1.000 Beschäftigten in den Mitgliedstaaten insgesamt und in 2 oder mehr Mitgliedstaaten mit mindestens 150 Arbeitnehmern tätig sind.
mehrKündigung 05.10.11
Burn-out – ein neues Modewort oder eine neue Krankheit? Das fragen sich viele Arbeitgeber, die betroffene Mitarbeiter beschäftigen. Und auch die Mitarbeitervertretung wollte in diesem Bereich geschult werden. Ein 17-köpfiger Betriebsrat wollte ein Betriebsratsmitglied auf eine entsprechende Schulung schicken und hat dies beim Arbeitgeber beantragt. Der Arbeitgeber lehnte jedoch die Übernahme der Kosten und die Freistellung des Mitglieds ab. Daraufhin zog der Betriebsrat vor das Arbeitsgericht Essen (30.6.2011, 3 BV 29/11) – und hat Recht bekommen.
mehr 12.08.11
Immer wieder gibt es über Betriebsvereinbarungen Streit. Betriebsvereinbarungen sind nach § 77 BetrVG vom Arbeitgeber und Betriebsrat gemeinsam schriftlich zu beschließen. Sie gelten unmittelbar für sämtliche Arbeitnehmer.
mehr 08.08.11
Die Verlockung ist für manchen Arbeitgeber zu groß: Betriebsratsmitglieder erhalten Begünstigungen, damit sie in der Sache selbst nicht gegen den Arbeitgeber agieren. Dies ist verboten! Betriebsratsmitglieder dürfen nach § 78 Satz 2 BetrVG wegen ihrer Tätigkeit weder benachteiligt noch begünstigt werden.
mehr 12.07.11
Betriebsratsarbeit findet nicht nur in Betriebsratssitzungen oder Schulungen statt. Vielmehr können Betriebsratsmitglieder damit jeden Tag und zu jeder Zeit konfrontiert werden. So gehört es sicherlich zum täglichen Alltag, dass der Betriebsratsvorsitzende von Mitarbeitern angerufen wird und kleine oder größere Probleme zu lösen sind. Muss das Betriebsratsmitglied sich dann bei Ihnen als Arbeitgeber abmelden?
mehr 01.07.11
Das Arbeitsgericht Cottbus hat eine interessante Entscheidung zur Beteiligung Ihres Betriebsrates bei der Erstellung von Personalerhebungsbogen gefällt (16.2.2011, 2 BV 11/11).
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