Arbeitnehmer haben kein Problem mit (Teilzeit-)Chefinnen
Aktuell ist auf den 2. und 3. Führungsebenen in deutschen Unternehmen nur knapp 1/4 der Stellen von weiblichen Arbeitnehmern besetzt. Und dies, obwohl laut einer Umfrage die Bundesbürger Frauen das sowohl fachlich als auch menschlich zutrauen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Unternehmens- und Personalberatung Rochus Mummert, die weiter ergab, dass es für 2 von 3 Deutschen keinen Unterschied macht, ob sie eine Frau oder einen Mann als Vorgesetzten haben. Und gut 3/4 der an der Umfrage Beteiligten können sich sogar vorstellen, dass ihre Chefin in Teilzeit arbeitet. Unternehmen lehnen dies häufig mit der Begründung ab, dass Teilzeit-Chefinnen meist mit einem Autoritätsproblem zu kämpfen hätten. Die Umfrageergebnisse bestätigen dies allerdings nicht.
Wer für weibliche Arbeitnehmer als Arbeitgeber attraktiv sein möchte, sollte sich (auch auf der Führungsebene) nicht vor den Teilzeit-Modellen verschließen. Denn gerade in Bezug auf den Fachkräftemangel können es sich Unternehmen nicht leisten, auf diese Arbeitnehmergruppe auf Dauer zu verzichten.
Durch Employer Branding steigern Sie die Arbeitgeberattraktivität Ihres Unternehmens. Dies ist wichtig – denn wenn geeignete Bewerber Ihr Unternehmen interessant finden, können Sie offene Stellen schneller und passgenauer besetzen.
