Mutterschaftsgeld - Was ist in unserem Fall zu tun?
Frage
Eine Mitarbeiterin ist schwanger und ihr wurde von unserem Betriebsarzt im Juli 2011 die Schwangerschaft bestätigt und ein Beschäftigungsverbot angeordnet. Seitdem erhält sie weiterhin ihr Gehalt, das wir über die U2 wieder erstattet bekommen.
Nun sind die Monate verstrichen und unsere Mitarbeiterin hat uns noch nicht den voraussichtlichen Entbindungstermin genannt. Wir haben sie versucht telefonisch zu erreichen und haben sie auch schon zweimal schriftlich aufgefordert uns den Termin mitzuteilen.
Ein Antrag auf Mutterschaftsgeld wurde bis heute bei der Krankenkasse noch nicht gestellt. Wie sollen wir weiter vorgehen? Wir wissen ja nicht, ab wann nur noch der Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsg eld zu zahlen wäre und nicht das ganze Monatsgehalt.
Antwort unserer Experten
Kann es sein, dass die Mitarbeiterin umgezogen ist? Gehen Sie ganz pragmatisch vor: Kontaktieren Sie die Krankenkasse und schildern Sie Ihr Problem. Eventuell kann diese die Mitarbeiterin ersuchen, Ihnen den berechneten Termin zur Entbindung mitzuteilen bzw. die Mitarbeiterin fragen, ob diese der Krankenkasse die Erlaubnis zur Weitergabe der Daten erlaubt.
Ansonsten können Sie der Mitarbeiterin ein Schreiben zustellen, – am besten per Boten – dass Sie ab dem … die Zahlungen einstellen werden, da die Mitarbeiterin ihrer Mitwirkungspflicht nicht nachkommt. Eventuell lässt sie sich erweichen.
