Mitarbeiter wollen Internet am Arbeitsplatz
Arbeitsrechtlich ist die Entscheidung klar: Nur das strikte Verbot der privaten Internetnutzung und des privaten E-Mail-Verkehrs ist der einzig sichere Weg, Ausuferungen in den Griff zu bekommen. Alles andere ist letztendlich arbeitsrechtlich ein Freifahrtschein für Arbeitnehmer.
Das ist aber nur die eine Wahrheit zu Internet am Arbeitsplatz: Denn Arbeitnehmer wünschen sich die private Nutzung von Internet und E-Mail am Arbeitsplatz und suchen danach auch ihren Arbeitgeber aus.
Der Netzwerkausrüster Cisco hat eine Befragung von Studenten durchgeführt. Die Hälfte der Studierenden setzt den Zugang zum Internet auf eine Bedeutungsstufe mit Wasser, Nahrung, Luft und dem Dach über dem Kopf. 29 % gaben an, sie würden nicht in einem Unternehmen arbeiten, welches die Nutzung sozialer Medien während der Arbeitszeit mit Arbeitsgeräten verbietet. Und 1/3 der Befragten gab an, dass der Zugang zu sozialen Medien wichtiger als das Gehalt sei.
Das scheint mir eine echte Herausforderung für die Personalabteilungen und Arbeitgeber zu sein. Hier können nur ganz klare Vorgaben helfen, wie Arbeitnehmer privat mit der geschäftlichen Arbeitszeit und dem PC umzugehen haben. Nur eindeutige Regelungen führen zur Vermeidung von Streitigkeiten und Unklarheiten beim Thema Internet am Arbeitsplatz.
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