Freiwillige Nebenleistungen gewinnen immer mehr an Bedeutung
Nicht nur das Grundgehalt und die Boni sind wichtig, sondern auch freiwillige Nebenleistungen nehmen immer stärker an Bedeutung zu. So machen die so genannten Fringe Benefits gegenwärtig etwa 14 % der Gesamtvergütung eines deutschen Arbeitnehmers aus.
Der Fachkräftemangel in Deutschland schlägt sich auch auf die Vergütungssysteme der Unternehmen nieder. Freiwillige Nebenleistungen, insbesondere zur Gesundheits- und Altersvorsorge, gewinnen daher immer stärker an Bedeutung und nehmen dementsprechend zu. So machen freiwillige Nebenleistungen, die so genannten Fringe Benefits, gegenwärtig etwa 14 % der Gesamtvergütung eines deutschen Arbeitnehmers aus. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Fringe Benefits 2011“ des Unternehmens Aon Hewitt, das dazu 57 repräsentative Unternehmen verschiedenster Größe und Branchen befragte.
Ganze 94 % der befragten Unternehmen investieren mittlerweile in Gesundheitsvorsorgeprogramme oder medizinische Betreuung, 75 % davon verfügen gar über einen Betriebsarzt. Hoch im Kurs stehen dabei Grippeimpfungen (84 %), Vorsorgeuntersuchungen (52 %), medizinische Betreuungsleistungen wie Raucherentwöhnung (48 %) sowie Ernährungsberatungen (42 %).
Die Studie zeigt, dass also nicht nur das Grundgehalt und die Boni wichtig sind, sondern auch monetäre Nebenleistungen immer bedeutender werden. Bis zu 500 € pro Mitarbeiter und Jahr kann ein Arbeitgeber steuer- und beitragsfrei für gesundheitsfördernde Maßnahmen seiner Mitarbeiter aufwenden. Lesen Sie hier alles über solche gesundheitsfördernden Maßnahmen.
