Kommunikation mit Mitarbeitern: E-Mail ist kein Allheilmittel
Die Kommunikation mit Mitarbeitern und Kollegen erfolgt heute zunehmend per E-Mail. Die Gründe liegen auf der Hand: Es geht schnell, einfach und Sie müssen nicht auf Rückrufe warten. Die Kommunikation per E-Mail hat aber auch einige schwerwiegende Nachteile.
Es kann daher fatal sein, die Kommunikation per E-Mail zur Gewohnheit zu machen.
In folgenden Fällen kommunizieren Sie besser persönlich, am Telefon oder per Brief:
- Kritik (auch sachliche) äußern Sie im persönlichen Gespräch. E-Mails werden oft fehl-interpretiert, weil sie keine Zwischentöne vermitteln.
- Informationen, die Ihre Mitarbeiter persönlich berühren oder verunsichern könnten, vermit-teln Sie am besten schriftlich und mündlich. Schriftlich, damit jeder in Ruhe nachlesen kann, was tatsächlich geschieht. Mündlich, damit Sie die Reaktionen Ihrer Mitarbeiter sehen und darauf eingehen können.
- Wenn Sie den direkten Austausch für eine Entscheidung brauchen, rufen Sie die betreffenden Mitarbeiter zusammen oder führen eine Telefonkonferenz.
- Für Glückwünsche (etwa zur Geburt eines Kindes oder 20 Jahre Betriebszugehörigkeit) ist der Brief die angemessene Form. Hier wird schon äußerlich die persönliche Wertschätzung besser vermittelt, als das in einer E-Mail möglich wäre.
Tipp: Lesen Sie hier, wie Sie produktive Mitarbeitergespräche führen.
