Zielvereinbarungen verfehlen oft ihren Zweck
Zielvereinbarungen dienen meist dazu, Arbeitnehmer dahingehend zu motivieren, dass sie ihre Leistung steigern. Deshalb gehören Zielerreichungen in den meisten Unternehmen zum Standard. Das funktioniert allerdings nur, wenn Mitarbeiter ihre Ziele auch wirklich kennen. Dass das nicht immer der Fall ist, zeigt eine Studie der Saaman AG. Denn demnach kennen nur 27 % der Mitarbeiter und 52 % der Führungskräfte ihre vereinbarten Ziele. Ist das der Fall, verfehlen Zielerreichungen ihren Zweck, sind also in der Regel nutzlos.
Als Ursache für das Verfehlen der Zielvereinbarungen sehen sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte äußere Einflüsse. Problematisch daran ist: Sie sehen sich nicht in der Verantwortung. Deshalb sollten Unternehmen Ziele generell für kurze Intervalle vereinbaren und bei Bedarf flexibel anpassen.
Arbeitgeber sollten Zielerreichungen also klar und deutlich definieren und ihre Mitarbeiter in die Zieldefinition einbinden, immer ansprechbar sein sowie ein angemessenes Feedback geben. Lesen Sie hier, wie Sie erfolgreiche Zielvereinbarungen mit Ihren Mitarbeitern treffen.
