Trennungsmanagement: Outplacement kann eine Lösung sein
Müssen Führungskräfte sich aufgrund von mangelnden Aufträgen oder einer schlechten wirtschaftlichen Situation von einem oder mehreren Mitarbeitern trennen, können beide Seiten verlieren, denn dem Betrieb kann ein Imageschaden drohen. Betroffene Mitarbeiter fühlen sich abgeschoben und haben Angst vor der Arbeitslosigkeit.
Deshalb sollten Unternehmen Trennungsprozesse immer so gestalten, dass keine Seite der Verlierer ist. Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber bieten unter anderem Outplacement-Berater. Sie helfen Mitarbeitern bei der Suche nach einem gleichwertigen oder gar besseren Arbeitsplatz. Der Vorteil für die Mitarbeiter liegt auf der Hand: Sie finden noch aus dem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus eine neue Stelle. Aber auch Unternehmen profitieren davon, denn die Trennung von Mitarbeitern erfolgt meist einvernehmlich und konstruktiv.
Dieser Weg zur beruflichen Neuorientierung kann entweder über eine Einzel- oder Gruppen-Outplacement-Beratung erfolgen. Letzteres geschieht meist beim Abbau ganzer Abteilungen oder Geschäftsbereiche.
Sieht die Belegschaft, dass der Arbeitergeber auf eine faires und sachliches Trennungsmanagement setzt, vermeidet das Unternehmen im Zweifel Konflikte und riskiert auch keinen Imageschaden. Außerdem bleibt dem Betrieb eine arbeitsrechtliche Auseinandersetzung, die Zeit und Geld kosten kann, erspart.
Beherzigen Sie diese 7 Regeln, trennen Sie sich fair von Ihren Mitarbeitern.
