9 Tipps, damit ältere Mitarbeiter bis zum Schluss zufrieden arbeiten
Dass der Nachwuchs an Fachkräften knapp ist und die Rentenkassen leer sind, ist kein Geheimnis. Altersteilzeit und Vorruhestand sind auf Dauer also keine Lösung. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, ältere Mitarbeiter lange und produktiv im Unternehmen zu halten:
1. Vorurteile abbauen: Lassen Sie es nicht zu, dass in Ihrem Unternehmen ältere Mitarbeiter pauschal als starrsinnig, unverbesserlich und autoritär abqualifiziert werden oder jüngere Mitarbeiter als undiszipliniert und verantwortungsscheu.
2. Personalentwicklung: Schauen Sie individuell, welche Fähigkeiten nachlassen, welche Stärken nutzbar und welche Maßnahmen hilfreich sind. Koppeln Sie ältere Mitarbeiter nicht von Weiterbildungsmaßnahmen ab – auch wenn die Suche nach passenden Angeboten mühsam ist.
3. Arbeit den Bedürfnissen anpassen: Dazu gehört zunächst eine arbeitsmedizinische Überprüfung der Arbeitsplätze. Wenn Ihr Mitarbeiter kürzer treten will oder körperlich leichtere Arbeit braucht, sollte auch das möglich sein.
4. Arbeitszeitflexibilität: Bei jungen Müttern sind es die Kinder, die hier Freiraum fordern, bei älteren Mitarbeitern Arztbesuche oder das persönliche Befinden.
5. Erfahrungen aktiv nutzen: Nicht selten werden in Unternehmen Schritte geplant, die in der Vergangenheit schon einmal gescheitert sind – aber die dominierende jüngere Generation weiß nichts davon. Fragen Sie deshalb immer wieder gezielt nach: „Wer hat hier schon Erfahrungen?“
6. Hilfe anbieten: Schaffen Sie ein Klima, in dem ältere Mitarbeiter sich nicht scheuen, Hilfe von jüngeren anzunehmen und umgekehrt.
7. Altersgemischte Teams: Alt und Jung sollten gewohnt sein, miteinander umzugehen, ohne von der eigenen Generation abgeschnitten zu sein.
8. Lebensleistung anerkennen: Viele ältere Mitarbeiter sind in ihrer Arbeit unzufrieden, weil sie das Gefühl haben, dass die Jungen ihre Lebensleistung nicht anerkennen. Geben Sie Raum zum Erzählen von früher und heute.
9. Ausgewogene Altersstruktur: Sie hilft Ihnen, übermäßige Abgangs- und Zugangswellen im Unternehmen zu verhindern.
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