Mitarbeiterauswahl: Vielfalt zahlt sich aus
Viele Führungskräfte begehen bei der Mitarbeiterauswahl den Fehler, Kandidaten auszuwählen, die gleiche Eigenschaften mitbringen wie sie selbst. Dies kann die Unternehmen allerdings teuer zu stehen kommen.
Befördern oder stellen Führungskräfte Mitarbeiter ein, die ihnen ähnlich sind, können sie wirtschaftliche Chancen vergeben. Denn sie wählen so nicht unbedingt den besten bzw. passendsten Kandidaten aus, sondern den, der ähnliche Eigenschaften mitbringt. Im Fachjargon wird diese Art der Mitarbeiterauswahl „Self-Cloning“ (Selbstklonen) genannt.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Unternehmensberatung Roland Berger, die ebenfalls feststellte, dass durch diese Art der Personalauswahl Frauen und Bewerber mit ausländischen Wurzeln das Nachsehen haben. Auch fanden die Berater heraus, dass durch diese mangelnde Vielfalt den 40 befragten international tätigen deutschen Konzernen jährlich Kosten von 21 Mrd. € entstehen. Denn die Mitarbeiterauswahl und -einarbeitung sind teurer und aufwendiger. Dabei ist mittlerweile erwiesen, dass Vielfalt sich auszahlt, da sie den Unternehmensgewinn steigert.
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